Ein Album voller Zuversicht.
Ein Album, das es fast nicht gegeben hätte.
Alles begann an einem Punkt im Leben, an dem endlich alles gut war.
Ausverkaufte Tourneen, ein Orchesteralbum das auf Platz 1 chartete, alles was sich eine Künstlerin wünschen kann. „Und trotzdem war 2024 die größte Belastungsprobe meines Lebens“, sagt Ina heute.
“Ich musste Verantwortung für Dinge übernehmen, die in meinem Namen, aber nicht in meinem Sinne entschieden worden sind. Der Spagat, tagsüber Brände löschen, abends im Rampenlicht stehen, hätte mich fast zerrissen: funktionieren, mit dem Publikum den Alltag vergessen und am nächsten Morgen wieder alles vorn, alte Scherben einsammeln.“
Solange, bis nach Wochen nur noch ein Satz blieb: „Ich kann nicht mehr.“
Wofür eigentlich das alles?
Kein Drama, kein Zusammenbruch – einfach Stille. Leere.
“Ich war kurz davor, meine Karriere hinzuschmeißen und mich zurückzuziehen. Aber dann, irgendwo in diesem Ausnahmezustand, die Erkenntnis: Ihr habt mir vieles genommen – Sicherheit, Geld, Vertrauen. Aber meine Musik, meine Kunst - die kriegt ihr nicht.”
Wir drehen die Liebe laut!
REVOLUTION DER LIEBESLIEDER ist sowohl Prozess als auch Aufruf: nicht aufgeben - weder das Fühlen noch den Glauben an die guten Menschen. Es ist ein Handbuch fürs Stehaufherz. Song für Song lebt Ina Regen vor, wie man nach Enttäuschungen wieder Vertrauen fasst – in sich, in Beziehungen, ins Leben. Denn wenn diese Welt uns taub, stumm oder ohnmächtig sehen will, drehen wir die Liebe laut.
Musikalisch klingt das 5. Album der Amadeus Preisträgerin wie eine Party im Wohnzimmer und zugleich wie ein Gespräch beim letzten Glas Rotwein, wenn niemand mehr eine Maske trägt. Vertraute Klavierpoesie trifft auf erfrischende Groove-Momente, vielstimmige Wärme auf mutige Kanten – ohne die Zärtlichkeit zu verlieren. Ein Bandgefühl, das für Nähe steht.
REVOLUTION DER LIEBESLIEDER ist kein Aufschrei und kein Vorwurf an die Vergangenheit, sondern ein Aufblühen in der Gegenwart. Es ist der Moment, in dem ein Mensch nach einer tiefen Erschütterung wieder aufsteht – nicht, weil man muss, sondern weil man nicht anders kann.
Dass Ina Regen das Album teils selbst produziert hat und auf ihrem eigenen Label NANNERL veröffentlicht, ist Teil dieser Haltung.
Selbstbestimmt, unabhängig, echt.
Ein Neubeginn.
MUSIKALISCH:
Ina Regens 5. Album klingt wie eine Rückkehr zu sich selbst: organisch, nah, lebendig.
Umgesetzt gemeinsam mit neuen Partnern wie Niklas Apfel (u. a. Oehl, Tobias Pötzelsberger), Benji Alasu (u.a. ESC-Gewinner Nemo) und Lukas Hillebrand (u. a. Julian lePlay, Lemo) – ebenso wie mit langjährigen Wegbegleitern wie Valentin Bröderbauer von tonherd, in deren Studio viele Songs des Albums finalisiert wurden.
Das gutgelaunte „Das Leben is schee“ an den Anfang der „REVOLUTION DER LIEBESLIEDER“ zu stellen, ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung: radikale Selbstbehauptung statt Selbstmitleid. Am Ende schließt „Schee dass mi gibt“ den Kreis – wie ein leises Versprechen an sich selbst, das man immer wieder erneuern kann.
Dazwischen blättert Ina Regen ein sehr persönliches Handbuch fürs Stehaufherz auf:
In „Dein Dorf“, „Schwimmflügerl“, „Du bist då“ oder „Wåhnsinn“ erzählt sie von den Menschen, die sie gehalten haben, als alles zu viel war. „Voodoo“ gibt einem lange verdrängten Gefühl– weiblicher Wut - eine Stimme und scheut dabei weder Abgründe noch Eigenverantwortung. In „Na is a gånzer Såtz“ lebt Ina Regen Schwesternschaft – inhaltlich und faktisch - im Feature mit Yasmo, einer der wichtigsten feministischen Stimmen Österreichs. Auch mit „Liebe is Widerstand“ zeigt die Amadeus-Preisträgerin, dass Haltung und Unterhaltung für sie kein Widerspruch sind.
Zur „REVOLUTION DER LIEBESLIEDER“ gehören auch die feinen Betrachtungen des Menschseins: der Akt des Verzeihens („Setz di her“), die mutige Selbstannahme („I bin wie I bin“) wie auch weibliche Lust und Verführung („mmhmm“).
Dieses Album macht hörbar, was uns verbindet: Kunst als Übersetzung menschlicher Erfahrung – klärend, wärmend, gemeinschaftsstiftend.
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