Manuel Normal
De Wöd steht nimma laung (Manuel Normal Records/Hoanzl)
VÖ: 05.02.2010


Eine große Qualität des Manuel Normal ist, dass er als Texter seiner Musik aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und das in einer Sprache tut, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt und Dialektrock mit geilsten Sounds als inhaltlich zündendes Genre neu ausrichtet. Die Codes, die unausgesprochenen Do-Nots und No-Gos, die das österreichische Musikgeschehen mitunter so fad, blutleer und aussagelos machen, negiert der 1979 geborene Musiker nicht einmal. Manuel Normal scheißt sich nämlich nichts. Aus Prinzip. Und dabei scheißt er sich wahnsinnig viel. Um die Musik. Um die Dinge, die er sagt und singt und schreit. „i kaun soiche leit ned brauchn in meim lebm, de mi hänga lossn denga lossn nächtelaung, und i hoff dass du des irgendwaun vastehst, dass i weida wü und mehr vo mir valaung." („soiche leid")

http://www.manuelnormal.at